Music for a while
Ein leidenschaftlicher Spannungsbogen von Italien nach England
Hanna Kopra (Alt)
Katja Dolainski (Viola da Gambe/Blockflöte)
Klaus Mader (Theorbe/Barockgitarre)
England und Italien zwischen 1560 und 1630: Rauschende und
prächtige Feste kennzeichnen den Hof von Königin Elisabeth in
England und z.B. der Familie Medici in Italien in der Zeit des
frühen Barocks. Während die einfache Bevölkerung in
Armut lebt, vergnügt sich der Adel mit Heiterkeit und Tanz. In
diesem Umfeld entwirft William Shakespeare große Werke. Liebe,
Tod, Eifersucht, Macht und Intrigen sind die Sujets seiner Dramen und
treffen somit auf den Geschmack des Zeitgeistes. Doch nicht nur
„al corte“ (am Hofe) sondern auch in den Gotteshäusern
werden die kirchlichen Thematiken in dramatischer Weise auf der
Bühne dargestellt.
Diese Gefühlswelten spiegeln sich auch in der Musik der Zeit
wieder: die Glückseligkeit eines verliebten Jünglings oder
die grenzenlose Tristesse einer weinenden Mutter. Und diese
Gefühle vermitteln die Lieder von Henry Purcell, Alessandro
Grandi, Barbara Stozzi u. a. Komponisten und Komponistinnen, die in
diesem Konzert zu hören sein werden.
Girolamo Kapsberger
Bergamasca
(1580-1651)
Girolamo Frescobaldi
Se l’Aura spira
(1583-1643)
Cosi mi
disprezzate
Alessandro Grandi
Amor giustitia Amor
(1575/80?-1630)
Bartolomé Selma y Salaverde Canzona Terza
(um 1638)
Biagio Marini
Desio
di sguardi
(1587-1656)
Alla Luna
Invito all’ Amoroso riposo
Girolamo Kapsberger
Toccata
Barbara Strozzi
Trá le speranze
e’l timore
(1619-1664)
Dessistete
omai, pensieri
Girolamo Kapsberger
Prelude
Francesco Corbetta
Ciacona
(1615-1681)
Henry Purcell
Music for a
While
(1659-1695)
Johann Christoph Pepusch Sonate II
(1667-1752)
in d-moll
Henry Purcell
Now that the
sun
(An evening Hymn on a ground)

